News

Si ist Unterzeichner des Offenen Brief zum Thema Sustainable Finance an Brüssel und Berlin

15. Mai 2018

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In einem Offenen Brief an die politischen Entscheidungsträger in Brüssel und Berlin werden konkrete Forderungen formuliert, um die von der Europäischen Kommission zum Thema Sustainable Finance vorgeschlagenen Maßnahmen zu ergänzen und weiter voranzutreiben. Der Offene Brief wurde von einem breiten Bündnis von Akteuren der Finanzindustrie, Wissenschaftlern und der Zivilgesellschaft mit unterschrieben.

 

Si Blitzumfrage zum Nachhaltigkeitsverständnis

16. März 2018

Jeder von uns hat einen anderen Bezug zum Thema Nachhaltigkeit: Für manche ist er allgegenwärtig im Berufs- bzw. Privatleben, für andere gab es bisher keinen Anlass, sich mit Nachhaltigkeit näher auseinanderzusetzen.

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In unseren Gesprächen mit Kunden und Partnern, aber auch im privaten Umfeld, stellen wir immer wieder fest, dass das Thema Nachhaltigkeit viele Fragen aufwirft. In der Regel ist das auf ein unterschiedliches oder unklares Nachhaltigkeitsverständnis zurückzuführen.

Brauchen wir mehr Standards für ein gemeinsames Nachhaltigkeitsverständnis, nach dem wir handeln?

 

Frischer Wind aus Brüssel: EU Kommission veröffentlicht Aktionsplan für nachhaltige Finanzierungen

15. Mai 2018

Die Europäische Kommission hat am 08.03.2018 ihren Aktionsplan für nachhaltige Finanzierungen vorgestellt. Mit dem vorgelegten Aktionsplan („Nachhaltiges Wachstum finanzieren“) liegt ein ambitionierter und umfassender Plan vor, das Finanzsystem der Europäischen Union mit den spezifischen Bedürfnissen der europäischen und globalen Wirtschaft sowie mit der Umwelt und unserer Gesellschaft in Einklang zu bringen.

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Insgesamt beruht der Aktionsplan auf drei Strategien:

  1. Eine Neuausrichtung der Kapitalströme in nachhaltige Investitionen, um ein nachhaltiges und inklusives Wachstum voranzutreiben.
  2. Die Berücksichtigung finanzieller Risiken aufgrund von Klimawandel, Umweltzerstörung und sozialen Problemen. Dazu sollen Nachhaltigkeitsaspekte zukünftig Einzug in das Risikomanagement finden.
  3. Transparenz und langfristiges Handeln soll auf den Finanzmärkten und in der Wirtschaft erhöht bzw. gefördert werden.

Der Aktionsplan ist angesichts der Tatsache, dass das Mandat der amtierenden Kommission in diesem Jahr ausläuft, äußerst ambitioniert. Die Kommission hat daher insgesamt 12 vorrangige Initiativen (Action 1-12) benannt und bereits festgelegt, in welcher Form und in welchem Zeitrahmen diese Initiativen umgesetzt werden sollen. Der Gesetzesvorschlag der Kommission zu einer Nachhaltigkeits-Taxonomie (Action 1) wird bereits im Mai 2018 erwartet.

Da bislang kein einheitlicher Begriff für nachhaltige Investitionen existiert, will die Kommission mit ihrer Nachhaltigkeits-Taxonomie ein Klassifikationssystem schaffen, das klar benennt, welche Aktivitäten als nachhaltig angesehen werden können. Auf dem Weg zu einem einheitlichen Verständnis wird die Kommission eine technische Expertengruppe benennen, die Leitlinien für Aktivitäten, die klimaschutzabmildernd und umwelt- bzw. sozialverträglich gelten, entwickeln wird.

Wir unterstützen ausdrücklich die Etablierung einer Nachhaltigkeits-Taxonomie, da dies ein wesentlicher Schritt ist, um innerhalb der Europäischen Union Präferenzen nachhaltiger Investitionen zu verstärken und damit die Kapitalströme in nachhaltige Investitionen zu lenken.

Die Nachhaltigkeits-Taxonomie wird die Grundlage für die Umsetzung mehrerer anderer in diesem Aktionsplan dargelegter Maßnahmen bilden. Es sollen Standards für „grüne“ Investmentprodukte und ein Label für „grüne“ Finanzprodukte eingeführt werden. Dies ermöglicht es Anlegern, Investments zu identifizieren, die bestimmte ökologische Kriterien erfüllen. Der Aktionsplan sieht ebenfalls die Implementierung einer Sustainability Benchmark sowie den Einbezug der Nachhaltigkeit bei der Finanzberatung und Beurteilung bzw. Rating sämtlicher Finanz- und Versicherungsprodukte vor.

Wir begrüßen die Entscheidung der Kommission, bis zum zweiten Quartal 2018 einen Gesetzesvorschlag zur Klärung der Pflichten der institutionellen Anleger und Vermögensverwalter im Hinblick auf Nachhaltigkeit vorzulegen. Damit will die Kommission sicherstellen, dass ESG-Faktoren zukünftig konsequent im Anlageprozess von institutionellen Anlegern und Vermögensverwaltern berücksichtigt werden.

Im Vorfeld wurde eine Absenkung der Eigenkapitalanforderungen für „grüne“ Investments vielfach diskutiert. Bei diesem Thema hat die Kommission im Moment einen sanfteren Ton gewählt und wird in den kommenden Monaten den sogenannten „grünen Unterstützungsfaktor“ für nachhaltige Anlagen überprüfen, ob er unter dem Risikoaspekt wirksam ist und gleichzeitig die finanzielle Stabilität gewährleistet.

Wir begrüßen den vorgelegten Aktionsplan außerordentlich und sehen die Bedeutung dieser Initiative für das Wachstum des gesamten Markts für nachhaltige Investments. Der Aktionsplan umfasst alle acht Empfehlungen aus dem Abschlussbericht der HLEG von Ende Januar 2018 und zeigt damit mehr Engagement bei diesem Thema, als bisher angenommen. Es ist jedoch anzumerken, dass die Kommission nur eine begrenzte Anzahl an Gesetzesvorschlägen einplant. Zusätzlich bleibt abzuwarten, wie die Kommission vor dem Ende der Legislaturperiode die Gesetzesvorschläge zur Taxonomie und der Implementierung von ESG-Faktoren in Treuhand- und Investorenpflichten abschließen will. Die Kommission steht nun vor der Herausforderung,  dafür zu sorgen, dass die Initiative durch den Gesetzesprozess in der EU, insbesondere des Rates, nicht an Fahrt verliert.

 

Kurze Stellungnahme zum Endbericht der von der EU Kommission eingesetzten „High Level Expert Group on Sustainable Finance“ (HLEG)

Ende Januar 2018 hat die „High Level Expert Group on Sustainable Finance” (HLEG) ihren finalen Bericht mit Empfehlungen für eine umfassende EU-Strategie für nachhaltige Finanzierung veröffentlicht.

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Wir begrüßen die Empfehlungen der Expertengruppe, um die Transformation der globalen Finanzsysteme im Dienste einer nachhaltigeren und inklusiven Gesellschaft voranzubringen. Die ganzheitliche Analyse und die daraus abgeleiteten Nachhaltigkeitsratings, die Erhöhung von Transparenz und das Entwickeln von Standards ist wesentlich, um Entscheidungssicherheit zu schaffen.

Sustainability Intelligence befürwortet den Vorschlag der HLEG, ESG-Aspekte in die treuhänderischen Pflichten von Investoren aufzunehmen. Durch eine angemessene Transparenzregelung kann für alle Stakeholder eine Informationssymmetrie geschaffen werden, die bewusste Nachhaltigkeitsanlage-Entscheidungen fördert. Wir als Analysehaus liefern dafür wichtige Erkenntnisse für nachhaltige Investmententscheidungen.

Darüber hinaus sehen wir es als essentiell an, neben Umweltaspekten soziale, ethische und ökonomische Belange gleichermaßen zu beachten. Als „Honest-Broker“ der Branche bedauern wir die einseitige Fokussierung des Reports auf Umweltthemen und sprechen uns für eine holistische Betrachtung und entsprechender ganzheitlichen Messung der Nachhaltigkeitsleistung aus.

GIZ Workshop Wissenschaft und Zivilgesellschaft

22. September 2017

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) führte in Berlin am Fraunhofer Institut FOKUS einen Workshop für öffentliche und nicht-staatliche Institutionen aus Deutschland, Peru, Kolumbien und Brasilien zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit von Investitionen der öffentlichen Hand durch. Der Workshop war Teil des Projekts „Anpassung von öffentlichen Investitionen an den Klimawandel in Lateinamerika (IPACCII)“. Dafür wurden vom 19. bis 24. September 2016 Vertreter von Planungs- bzw. Finanzministerien aus Brasilien, Kolumbien und Peru nach Deutschland eingeladen.

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Prof. Volkmar Liebig wurde von der GIZ beauftragt, im Rahmen dieses Projektes einen Vortrag über „Das deutsche Investitionssystem und Funktionsweise des Finanzföderalismus – Finanzierung und Messung der Nachhaltigkeit und Anwendung“. Es wurden neben der historischen Entwicklung der föderalen Verhältnisse in Deutschland die Ö²SE-Methode und das Nachhaltigkeitsverständnis der Sustainability Intelligence dargestellt. Die Analystin Laura Ardila präsentierte das Projekt „GreenAcacia“ als ein konkretes Beispiel für deutsche Investitionen in Kolumbien, das von der Sustainability Intelligence evaluiert wurde.

Der Workshop der GIZ bot uns die Gelegenheit eines wertvollen Austauschs mit Vertretern aus den Ländern Peru, Kolumbien und Brasilien, wo der Klimawandel essentiell wahrgenommen wird und dadurch die Berücksichtigung der ganzheitlichen Nachhaltigkeit bei Investitionen eine enorme Bedeutung hat. Wegen des großen Interesses an der Messung der Nachhaltigkeit aus Basis der Ö²SE-Methode wurde der Vortrag ins Spanische übersetzt.

 

Sustainability Intelligence ist Kooperationspartner beim Fuchsbriefe Compliance-Rating 2017

30. August 2017

Die Fuchsbriefe, ein unabhängiger Informationsdienst zu Politik und Wirtschaft für den Mittelstand und die Finanzbranche, hat erstmals ein Compliance-Rating der 30 DAX-Unternehmen erstellt. Auf Basis öffentlich zugänglicher Daten wurden der Verhaltenskodex, der Lieferantenkodex, das Compliance-Management System, die Kommunikation, die Darstellung von Risiken sowie die Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex analysiert.

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Die von der Sustainability Intelligence ermittelten, ganzheitlich gemessenen Nachhaltigkeitsleistungen der DAX-Unternehmen wurden den Ergebnissen der Fuchsbriefe gegenüber gestellt. In dem Ratingreport hat Prof. Liebig in einem Interview die Ö²SE-Methode der Nachhaltigkeitsleistung erläutert und seine Sichtweise bezüglich der konventionellen Ermittlung der Nachhaltigkeit bei Finanzprodukten und -indizes dargelegt.

Lesen Sie das vollständige Interview hier.

Sustainability Intelligence und Stiftung Club of Hamburg kooperieren

21. Juli 2017

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Die Stiftung Club of Hamburg® belebt das Bild des ehrbaren Kaufmanns und bringt es in das öffentliche Bewusstsein. Der 2013 gegründete Club of Hamburg® detektiert Unternehmen, die dem Motto „Erfolg mit Anstand“ entsprechen, also wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden. Durch eine auf internationalen Normen basierende Selbst- und Fremdevaluierung der Stiftung können Unternehmen je nach Resultat ein entsprechendes Gütesiegel erhalten. Diese evaluierten Unternehmen können nach einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsanalyse mit der Ö²SE-Methode® durch das Berliner Analysehaus Sustainability Intelligence  in den DEX®, dem Deutschen Ethikindex, aufgenommen werden. Die Zusammenarbeit ist jetzt formell vereinbart worden. Die ersten Unternehmen werden noch in diesem Jahr für die Aufnahme in den DEX® analysiert.

 

Stellungnahme zum Referentenentwurf des BMJV zur Umsetzung der EU-Richtlinie

14. April 2017

Sustainability Intelligence nimmt Stellung zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz vom 3. März 2016 bezüglich der Umsetzung der Richtlinie 2014/95/EU (CSR-Richtlinie). Ziel der CSR-Richtlinie ist es, die Transparenz und Vergleichbarkeit ökologischer und sozialer Aspekte von Unternehmen innerhalb der EU zu erhöhen sowie das Bewusstsein der Unternehmen für diese Belange zu schärfen. Speziell große Unternehmen, die am Kapitalmarkt aktiv sind, sollen künftig stärker über nichtfinanzielle Aspekte berichten. Insbesondere sollen hierbei die Themenfelder Umweltbelange, Arbeitnehmerbelange, soziale Belange, Achtung der Menschenrechte und Bekämpfung von Korruption und Bestechung Berücksichtigung finden.

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Sustainability Intelligence begrüßt diese Entwicklung zu mehr Transparenz im CSR-Bereich, da sie eine Voraussetzung für nachhaltige Investitionsentscheidungen darstellt. Die Evaluation der Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen wird hierdurch erleichtert und gefördert. Somit stellt die CSR-Berichtspflicht einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Real- und Finanzwirtschaft dar.

Es entspricht dabei unserem Verständnis von Nachhaltigkeit, dass nichtfinanzielle Aspekte ganzheitlich verstanden und entsprechend kommuniziert werden. Um dies zu erreichen, haben wir dem BMJV entsprechende Vorschläge für die Umsetzung der Richtlinie in deutsches Recht gemacht.

Lesen Sie hier die vollständige Stellungsnahme.

Diskussionspapier zur Nachhaltigkeitsleistung bei den globalen, kontinentalen und nationalen Marktführern

3. April 2017

In dem Diskussionspapier Nr. 2 wird eine erste Analyse auf Basis der Si-Datenbank durchgeführt.

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Es wird gezeigt, welche Unterschiede sich in der Nachhaltigkeitsleistung bei den globalen, kontinentalen und nationalen Marktführern ergeben. Zugleich werden Belege für die Evidenz der Ö²SE-Methode ermittelt und dargestellt, welche Unterschiede in der ökonomischen Performance sich durch unterschiedliche Nachhaltigkeitsratings ergeben.

Lesen Sie hier das vollständige Diskussionspapier.

 

Si ist Unterzeichner des Offenen Briefs an die Finanzminister der G20-Länder unterzeichnet

27. März 2017

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Am 17. und 18. März 2017 fand in Baden-Baden im Rahmen des kommenden G-20 Gipfels in Deutschland ein Treffen der Finanzminister der G20-Länder statt. Eine nachhaltige Finanzwirtschaft ist für die Erreichung der SDG’s (Sustainable Development Goals) unerlässlich. Angesichts der globalen Herausforderungen stellen die SDGs einen Paradigmenwechsel in Richtung einer tiefgreifenden Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft dar. Die Entwicklung einer nachhaltigen Finanzwirtschaft sollte federführend von den Finanzministern und Zentralbankchefs entwickelt werden. Diese Forderung wurde in einem offenen Brief beschrieben, der vom FNG (Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V.), dem CRIC (Corporate Responsibility Interface Center e. V.), der ÖGUT (Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik) sowie dem Ökofinanz-21 e.V. verfasst und an Bundesfinanzministerminister Dr. Schäuble und Bundesbankpräsident Dr. Weidmann gerichtet wurde.

Sustainability Intelligence teilt die Vision, eine ganzheitliche Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft zu berücksichtigen und hat daher diesen offenen Brief unterzeichnet.